Reisen - loslassen oder nicht

Viele Fragen und viele Überlegungen wie wir reisen wollen so fing alles an.

 

Es war ein weiter weg seit 2009.

 

Der Traum war schon in meiner Kindheit aktuell. Frei Leben, mit und in der Natur, irgendwo - warum an einem festen Platz.

Das das auf Widerstand gestossen ist kann man sich vorstellen.

Die Eltern und der Freundeskreis, waren damals meine Basis. Alle im festen Job, mich mit eingeschlossen.

Viele Firmen und Arbeitsplatzwechsel habe ich gebraucht um zu erkennen, ja ich bin ein Zugvogel, ein Nomade und seit Anfang 2018 ein "Dachzeltnomade".

Was ist für mich ein freies Leben?

 

Selbstbestimmt im Minimalismus sein Leben gestalten, Träume zu haben, sie zulassen und die Freiheit zu haben sie auszuleben.

 

Das loslassen und sich lösen aus dem "alten" war sicherlich ein harter Test ob ich das was ich träume, wirklich leben möchte. Einige Steine lagen im Weg, aber wichtig ist das man seine Träume fokussiert, dann werden auch Steine im Weg nicht nur zu Hindernissen sondern zu Aussichtsplattformen auf die man klettern kann.

 

Und ja...die Aussicht kann man geniessen, man wächst gerade aus sich heraus wenn man sein Selbst findet und bemerkt das man wirklich auf seinem eigenen Lebensweg ist.

Viele Stunden habe ich damit verbracht um meinen Bestand an Luxusgütern zu minimalisieren. Nach Jahren, ja wirklich nach Jahren, bin ich soweit das ich easy in einem Renault Kangoo wohnen kann. Meine wichtigsten Sachen bei mir habe und nun den großen Luxus in meinem Leben habe, weniger zu brauchen aber mehr zu erleben.

Tägliche Herausforderungen auf der Reise, mit fremden Menschen das ist für mich das wahre Leben.

 

Natürlich ist nicht immer alles Sonnenschein, das sollte einem klar sein bevor man reist.

 

Eine Reise und das Leben an sich, konfrontiert einen immer mit sich selber. Der Spiegel wird einem ständig ins Gesicht gehalten.